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	<title>Gedanken splittern lassen</title>
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	<description>Gedanken über Gott und die Welt</description>
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		<title>Ich wollt ich wär ein Bär</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 07:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einiger Zeit der schriftstellerischen Stille in diesem Blog &#8211; hier als wieder einmal ein paar Zeilen aus der Lätti. Heute ist Sonntag &#8211; um 8.15 sitze ich vor unserem gemütlichen Reihenhäuschen und geniesse es schier grenzenlos, dass sich die &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=97">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einiger Zeit der schriftstellerischen Stille in diesem Blog &#8211; hier als wieder einmal ein paar Zeilen aus der Lätti.</p>
<p>Heute ist Sonntag &#8211; um 8.15 sitze ich vor unserem gemütlichen Reihenhäuschen und geniesse es schier grenzenlos, dass sich die Sonne noch hinter den Wolken versteckt und somit die Temperatur noch nicht so hoch ist. Nach dem herrlichen Regen von gestern erst recht nicht.</p>
<p>Und wie ich so da sitze und die Ruhe gniesse, plärt ein Schaf in der Nähe. Seit ein paar Tagen hat ein benachbarter Bauer nun &#8211; da wir auf dem Lande leben &#8211; ein paar Schafe in der Nähe unseres Hauses parkiert. Wenn das mit den Dingern so wäre mit den Kühen oder Auto, dann wäre ja das noch einigermassen erträglich. Aber eines dieser Schafe plärt nun schon seit einer Stunde &#8220;mäh, mäh&#8221; etc.</p>
<p>Da denke ich den Bären, der wieder einmal sich erdreistet hat und aus dem wilden Italien in die geschützte Schweiz gekommen ist. Dabei hat er doch auf seinem Weg durch die Berge ein paar Schafen den Garaus gemacht. Einen Teil hat er wohl gegessen. Warum er andere Schafe auch einfach ins Jenseits befördert hat, darüber rätseln nun ganze Heerscharen von Forschern. Dabei, liebe Forscher, liegt dies doch auf der Hand. Kommen Sie zu mir in die Lätti, setzen Sie sich neben mich, an einem solch schönen gemütlichen Sonntag Morgen und Sie werden verstehen.</p>
<p>Darum wär ich heute gerne ein Bär. Und vielleicht gäbe es dann heute Abend, wenn wir draussen den WM Final (mein erstes Liveerlebnis an dieser WM) anschauen, anstelle von Schweinekoteletts ein Schafsragout.</p>
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		<title>Toscana &#8211; der liebe Gott und Jesus</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 14:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titel lässt durchaus den Schluss zu, dass ich nun defintiiv durchgeknallt bin. Nun &#8211; das kann man durchaus so sehen, will heissen, das kommt auf den Standpunkt von Dir liebem Leser an. Von dort wo Du stehst mag das &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=92">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel lässt durchaus den Schluss zu, dass ich nun defintiiv durchgeknallt bin. Nun &#8211; das kann man durchaus so sehen, will heissen, das kommt auf den Standpunkt von Dir liebem Leser an. Von dort wo Du stehst mag das vielleicht so aussehen, andere würde mich als ganz normal bezeichnen &#8211; und das wäre dann schon fast wieder eine Beleidigung.</p>
<p>Zuerst zur Toscana. Ich sitze hier im Skipper &#8211; einer Bar am Strand von Castiglione della Pescaia und schreibe &#8211; was wohl klar ist, weil sonst dieser Artikel hier nicht entstehen könnte. Warum geht man in die Toscana. Wegen dem warmen Wetter (ich schreibe absichtlich nicht schönes Wetter &#8211; weil schön definitiv relativ ist), den besten Pizzas der Welt, dem angenehm warmen Meer, wegen der freundlichen Italiener und und und. Das dachten wir auch. Ich sitze jetzt also hier in dieser Bar und wäre eigentlich noch daran auf dem Golfplatz von Punta Ala meinen zweiten neun Löcher zu spielen. Doch es regnet derart stark, dass ich beschlossen habe nach den ersten neun total durchnässt die Storzen zu strecken und mich in den Skipper zurück zu ziehen. Heute und morgen kommen dann noch etwas 26 Freunde von uns hierher um den Geburtstag unserer Nachbarin Lisa zu feiern. Und so wird das Wetter unweigerlich in den Hintergrund gedrängt und das ist auch gut.</p>
<p>Wir &#8211; meine liebe Frau und unser Jüngster sind nämlich schon seit drei Tagen hier und geniessen das Leben. Will heissen: meine Diät macht mal Pause. Am Samstag sind wir kurz vor fünf auf die Autobahn eingebogen und kamen sehr gut vorwärts. Wenn ab Luzern bis kurz nach Mailand nicht so viele Baustellen offen wären, könnte man das Ganze auch durchaus als Autobahn bezeichnen. Nun denn: nach einem Abstecher beim schiefen Turm von Pisa kamen wir gegen drei Uhr nachmittags hier in der Toscana an. Kaum im Hotel machten wir uns auf den Weg nach Downtown Castiglione della Pescaia und machten das, was alle in einer solchen Situation tun. Wir suchten ein Restaurant auf, welches wir schon vom letzten mal her kannten &#8211; nach dem Apèro versteht sich. Will heissen: wir assen in einer Pizzeria &#8211; die beste Pizza so far &#8211; wie sich bis gestern herausgestellt hat. Auf dem Weg zurück zum Hotel hatten wir auch schon die Bar Skipper ausgemacht, wo man gratis im Internet surfen kann.  Um acht waren wir unter den ungläubigen Blicken unseres Hoteliers schon wieder zurück und drei Minuten später viel ich schon in einen mittleren Tiefschlaf. Der Sonntag stand dann &#8211; wenigstens für mich - ganz im Zeichen von Fallbeispielen für Qualitätsmanagement und einem Marketingkonzept für das PM Training Forum. Der Abend gehörte dann wieder ganz meiner Familie &#8211; wenigstens dem Teil der mitgekommen ist. Was wohl? Genau Pizzeria &#8211; Davids Leibspeise ist Pizza Margherita. Zurück im Hotel waren wir dann so gegen zehn – ohne viel Aufsehen. Gestern stand ganz im Zeichen von  Giardino dei Tarocchi (<a href="http://www.nikidesaintphalle.com/">http://www.nikidesaintphalle.com/</a>) – einfach herrlich der Garten. Nach zwei Stunden machten wir uns auf einen gemütlichen Weg nach Hause. Durch die malerischen Hügel der Toscana, den Olivenbäumen und Städtchen waren wir um sechs zurück im Hotel Anfora. Kurz hingelegt, mit David die schon zur Tradition gewordene Runde Tischfussball gespielt trafen wir uns in einer Weinbar zum Apéro. Warum bei immer der Eindruck entsteht, dass wir immer trinken und essen – ist mir selbstverständlich unerklärlich. Trotzdem: danach gab’s? Ja genau: Pizza. Um elf waren wir wieder zu Hause im Bett. Um halb klopfte eine Dame energisch gegen unsere Zimmertür und verlangte Roberto zu sprechen. Ein paar berndeutsche Ausdrücke überzeugten die Dame schliesslich davon, dass hier kein Roberto zu finden sei. Und schon waren wir – essen – ja – beim Frühstück. Danach machte ich mich guten Mutes auf den Weg zum Golf – und so schliesst sich der Kreis wieder.</p>
<p>Obwohl wir hier ziemlich nach bei Rom sind, dreht sich der zweite Teil dieses Blogs nicht um die Kirche &#8211; vor allem die katholische &#8211; wozu mir wahrscheinlich auf ein paar lustige Dinge einfallen würden.</p>
<p>Auf Gott und Jesus bin ich gestern im Bett gekommen. Kurze Einleitung: vor einiger Zeit habe ich mit meinen Jungs einen Dokumentarfilm darüber angeschaut, wie sich die Forscher die Erde in 200 oder 300 Millionen Jahren vorstellen. Interessanterweise spielen in diesen Filmen die Menschen keine Rolle mehr. So dachte ich mir, wie wohl Gott und Jesus nachdem der letzte Mensch (was für eine langweilige Welt wird das für ihn wohl sein) das zeitliche gesegnet hat, über die letzten paar tausend Jahre philosophieren würden.</p>
<p>Vielleicht etwa so:</p>
<p>„Hei Pa, nimmst Du auch eins von den Nespresso, die uns George Cloony gebracht hat, damit er als letzter Mensch überleben kann?“</p>
<p>„Klar Sohn“ antwortet der Liebe Gott „ich nehme ein Ristretto. Wie lange reicht den unser Vorrat noch aus?“</p>
<p>„Das kann noch ein paar hundert Jahre dauern. Schliesslich war George sehr grosszügig.“ gibt Jesus zurück „Pa, wenn Du noch einmal zurück könntest, was würdest Du anders tun?“ – kennt ihr diese Frage aus der Werbung?<br />
By the way: ich würde meine Brille nie bei Fielmann kaufen!</p>
<p>„Weisst Du, eigentlich nichts. Wir haben alles getan, dass es den Menschen gut geht, dass sie sich entwickeln konnten. Und eigentlich ist das auch ganz gelungen. Wenn sie nur nicht so unersättlich gewesen wären, wenn nicht so viele die Macht an sich gerissen hätten und schliesslich nicht bloss ein paar die Geschicke der Menschen geleitet hätten. Oder wenn es wenigstens diejenigen getan hätten, die es gut mit den Menschen meinten. Da gab es einige gute Beispiele. Aber wie denkst Du darüber?“</p>
<p>„Ich sehe das auch so. Wir haben doch getan was wir konnten. Vielleicht waren die Prüfungen halt doch etwas zu hart, die wir Ihnen auferlegt haben. Da war zuerst das Ding mit dem Apfel. Das war ein schlechter Anfang. Dann das Ganze mit den grossen Herrschern, die glaubten die Welt verändern zu können. Das war auch ein Reinfall. Aber mit den grossen Erfindern haben wir sie doch immer wieder auf den richtigen Weg einlenken wollen. Und jetzt am Schluss konnten wir sie nicht mehr retten – schade – einige waren mir wirklich ans Herz gewachsen.“</p>
<p>Der Gedanke hat mich nicht ganz losgelassen und eigentlich gäbe es ja viel zu sagen. Aber was nicht gesagt ist, lässt euch Raum zum Nachdenken.</p>
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		<title>Eine Hommage an &#8230; Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kluge reist im Zuge. Da kann &#8211; man &#8211; d.h. zum Beispiel ich &#8211; aber auch viele, viele andere &#8211; schreiben, am PC sitzen und so tun als ob man etwas wahnsinnig Wichtiges zu tun hat. Ich sitze also &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=87">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kluge reist im Zuge. Da kann &#8211; man &#8211; d.h. zum Beispiel ich &#8211; aber auch viele, viele andere &#8211; schreiben, am PC sitzen und so tun als ob man etwas wahnsinnig Wichtiges zu tun hat. Ich sitze also jetzt &#8211; zum zweiten Mal diese Woche &#8211; im Zug nach Zürich. Und heute habe ich mich für die Variante mit den gestressten, wahnisinnig wichtigen, immer mit dem Handy erreichbaren und eben immer vor dem Notebook sitzenden Leute entschieden. Will heissen den Intercity von Bern nach Zürich (heute bis zum Flughafen).</p>
<p>Und ich &#8220;muss&#8221; n0ch auf etwas Weiteres aus meinem Eintrag von vorgestern zurück kommen. Meine Anti-Hommage an die Menschen. Es gilt hier mit aller Vehemenz zu verhindern, dass die Ansicht zustande kommt, ich hätte etwas gegen Menschen. Nun das trifft natürlich &#8211; wenigstens im Allgemeinen betrachtet &#8211; nicht zu. Aber im Speziellen natürlich schon. Politiker haben es da natürlich besonders schwer. Unsere südlichen Nachbarn mit ihrem eitlen, selbstherrlichen, ver-rückten Silvio bilden da zusammen mit den Chefs in Lybien, Iran, Israel und Nordkorea (die Aufzählung ist nicht abschliessend) die eine Seite des Spektrums. Auf dieser Skala nicht so weit drüben stehen auch ein paar Politiker aus der Schweiz. Da bin ich mir dann manchmal nicht sicher ob die einfach nur hinterlistig, berechnend (Chrigu die Reinigungsmaschine) oder zu wenig schlau (Rüedu genannt Gargamel) sind. Und dann sind da die vielen &#8211; wirklich vielen &#8211; tollen Leute, die ich jeden Tag treffe, mit denen ich gerne zusammenarbeite, die Freizeit verbringe, Eishockey und Golf spiele, verrückte (nicht Silvionisch gemeint) Ideen spinne, tolle Dinge umsetze, lache, Spass habe, fröhlich bin etc. Und natürlich meine Lieben zu Hause &#8211; meine Anvertraute, meine drei Jungs, die sich prächtig machen und auf die ich unheimlich stolz bin. Eben Leute wie Pesche, Hene, Dänu, Ruth, Claudia, Monika, Nic, Beat, Mischu, Role, Ädu, Tim, Mike, Gisela, Lisa, Max, David, Daniela, Caroline, Gabi, Thömu, Sven, Fränzi, Thömu, Romi, Phippu, Retti, Marc, Röfe, Jessi, Sile, Märku, Eveline, Jörg, Wöufu und alle anderen, die ich nicht aufzählen kann, weil mir einfach nicht alle auf einmal in den Sinn kommen und die Reihenfolge hier einfach so ist, wie mir die Namen in den Sinn gekommen sind.</p>
<p>Manchmal wünschen wir uns auf eine einsame Insel und nach drei Tagen wäre uns schon wieder langweilig, weil eben all diese lieben Menschen nicht da sind. Und darum stehe ich am morgen (meistens) fröhlich auf und freue mich auf das was auf mich  zu kommt. Auf alle die &#8220;herrlichen&#8221; Probleme, die es zu lösen gilt, auf all die schönen Ergebnisse, die wir zusammen erarbeiten können und auf die vielen schönen Stunden mit euch Freunden und Familie &#8211; das ist doch das, was das Leben lebenswert macht.</p>
<p>Gestern hatte ich eine schöne Diskussion mit einem Bekannten, der gerade von einer sehr sehr langen Reise um die halbe Welt zurück gekommen ist. Wir haben uns darüber unterhalten wie andere Menschen in anderen Ländern leben, in welchen Umständen und Umgebungen dies geschieht und wie in anderen Länder die Uhren einfach anders ticken, wie andere Dinge &#8220;wichitg&#8221; sind. Nicht das Handy, nicht die Macht sondern einfach das Leben. Wie zum Beispiel in Jamaica, wo eigentlich (ausser in Kingston) kein Mensch Hunger leider muss, wo ich in den Urwald gehen kann und immer Nahrung finde. Dort lebe ich mit dem was ich habe und wenn ich etwas mehr haben möchte gehe ich arbeiten und wenn ich es habe, dann sitze ich zu Hause und geniesse was ich habe. Ob das bei uns auch funktionieren kann, weiss ich auch nicht. Aber, dass wir manchmal etwas mehr Gelassenheit an den Tag legen könnten und dabei im Mindesten nicht weniger glücklich wären, davon bin überzeugt. Die ganze Hektik, das Gehetze von einem Meeting zum nächsten, der Stress auf einer Resie, wenn das Gefühl entsteht, wir könnten etwas verpassen, wenn wir nicht wie die Japaner von einer Attraktion zur nächsten rennen &#8211; und dabei wohl gerade dann am meisten verpassen, hindert uns doch daran Gefühle zu haben, wieder einmal in Ruhe über etwas nachzudenken, wieder einmal über eine Idee zu schlafen und dann am nächsten Tag mit einem tollen Gefühl das Richtige zu tun. Ja, wenn Zeit zum Luxusgut wird, dann haben wir definitv etwas falsch gemacht. Jetzt habe ich mir als den Luxus geleistet im Zug zu sitzen, zu philosophieren und das Ganze auch noch aufzuschreiben.</p>
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		<title>Eine Hommage an &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 06:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute bin ich unterwegs. Wieder einmal auf dem Weg nach Zürich – an ein Projektmanagement Symposium. Gestern habe ich mich entschieden den Weg über Biel anstatt – wie normal – über Bern zu nehmen. Da hat es im ICN die &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=84">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich unterwegs. Wieder einmal auf dem Weg nach Zürich – an ein Projektmanagement Symposium. Gestern habe ich mich entschieden den Weg über Biel anstatt – wie normal – über Bern zu nehmen. Da hat es im ICN die besseren „Arbeitsplätze“ und vor allem weniger von den immer so gestresst dreinschauenden, nach Zürich hetzenden Managertypen, die im Zug meistens zwei bis drei Sitze für die eigene Aura belegen. Nur um dann noch gestresster und beleidigender drein zu schauen, wenn man dann fragt, ob man (ich) wohl einen dieser freien Sitzen belegen dürfe.</p>
<p>Nun denn: ich bin also auf dem Weg nach Zürich und es ist einfach herrlich. 6.20 – der Zug von Buchsi (für nicht so geübte Berner: das ist die Kurzform von Münchenbuchsee) nach Biel kommt pünktlich an.</p>
<p>Da bin ich schon bei Hommage Teil 1: Eine Hommage an die Bahn – sprich SBB. Da werden doch jedes Jahr diese Statistiken erhoben. Wie viele Züge verkehren pünktlich – will heissen innerhalb von drei Minuten gegenüber dem Fahrplan usw. Liebe SBB: Die Pünktlichkeit die Du jeden Tag an den Tag legst ist einfach phänomenal. Klar manchmal kommt der Zug ein paar Minuten zu spät und manchmal verpasse ich deswegen einen Anschlusszug. Manchmal kommt der Zug gar nicht, weil irgendwo etwas passiert ist – that’s life. Das Leben ist ja schliesslich so interessant, weil es so voller Ungewissheit, Risiken, Freuden, Unterhaltung, Abenteure etc. ist. Und wir regen uns ja im Auto auch nicht so auf, wenn wir einmal in einem Stau stehen. Schon mehr, wenigstens ich, wenn ich hinter einer lahmen Ente (kommt das noch von diesem Auto aus den achtziger Jahren?) herfahren muss. Wenn einer pennt auf der Strasse. Aber jetzt zurück zur SBB. Danke liebe SBBler ihr macht jeden Tag einen höllisch guten Job.</p>
<p>Doch nun zurück zu meiner „Reise“ nach Zürich. Auch in Biel kommt zur richtigen Zeit ein Zug und nimmt mich mit. Zugegeben – auch ein paar andere. So ein Zug für mich alleine wäre ja etwas langweilig ganz zu schweigen von der Ökologie.</p>
<p>Gerade sehe ich aus dem Fenster hinaus die Sonne im Morgennebel aufgehen und geniesse den wunderschönen Anblick.</p>
<p>Teil 2 der Hommage. Liebe Erde: ich finde es einfach toll hier  zu sein. Du bist so schön. Deine Wälder, Deine Seen, die weiten grossen Landschaften, die Berge, die Wüsten, die Flüsse und vieles, vieles mehr was ich gar nicht aufzählen und schon gar nicht so schön beschreiben kann, wie es ist, wenn ich draussen bin. Für die vielen Schandflecke kannst Du wirklich nichts. Da haben wir Menschen das Möglichste getan.</p>
<p>Und da finde ich dann schon eher eine Anti-Hommage angebracht. Wir Menschen haben vieles herausgefunden, haben vieles gelernt und viele haben sogar einiges begriffen. Und doch: haben wir auch gelernt. Wir stellen fest, dass die Erde sich erwärmt, dass dies mit einer Geschwindigkeit geschieht, die der Natur keine Chance lässt rechtzeitig zu reagieren und wir machen weiter wie der berühmte Affe der nichts sieht und nichts hört. Wir zeigen mit unserem Fingern auf andere (wie die Chinesen) die alles das was wir falsch gemacht haben, kopieren (so wie die Chinesen alles kopieren) und dies mit einer Geschwindigkeit und Multiplikation die seines Gleichen sucht. Da fehlen uns ganz einfach die Konsequenz und die Einsicht.</p>
<p>Und doch ist auch das nicht verwunderlich. Als Projektmanagement Profi (so würde ich mich bezeichnen) weiss man, dass die meisten Leute nicht in der Lage sind, Dinge anzugehen, die weiter als 90 Tage in der Zukunft liegen. Weshalb sonst gehen wir (besonders ich) die Dinge immer erst an, wenn es schon fast zu spät ist? Und da darf man sich dann nicht verwundern, wenn der Mensch nicht in der Lage ist eine Entwicklung wie die Klima Veränderung, welche doch ein paar Jährchen braucht, nicht wahr nimmt (schliesslich hatten wir ja einen langen und strengen Winter – nichts von Erwärmung!) und schon gar nicht darauf reagieren kann. Und wenn nur jeder einen kleinen Teil dazu beisteuern würde, könnten wir doch etwas bewegen. Auch wenn der Anteil  jedes einzelnen, zum Beispiel in Bezug zu den 30 Millionen Tonnen Kohle, die China (nein ich habe nichts gegen die Chinesen persönlich) jedes Jahr von Australien einkauft und verbrennt, sich lächerlich annimmt.</p>
<p>Zurück zu den angenehmen Dingen auf dieser Erde. Ich sitze immer noch im Zug nach Zürich. In der Zwischenzeit haben wir Aarau erreicht. Meine beiden Nachbarn im Abteil gönnen sich ein frühmorgendliches vor der Arbeit Schläfchen – welch in Kontrast zu denen, die ich oben beschrieben haben, die schon nervös in den Zug steigen. Doch davon ein andermal.</p>
<p>Gerade kam auch die freundliche Dame mit Kaffeewagen vorbei und hat mir einen wohl riechenden Kaffee mit passendem Gebäck hingestellt. Und diesen Kaffee geniesse ich nun und lasse es mir bis nach Zürich gut gehen.</p>
<p>Ja, das ist schon alles zum Thema Hommage. Ich werde sicher noch weitere Dinge finden die sich hommagieren lassen.</p>
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		<title>For Friends only</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 10:34:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das wollte ich erwähnen. Am 24. April 2010 habe ich den Jardin reserviert. Du weisst nicht was der Jardin ist. Dort war vor mehr als 30 Jahren die erste Disco auf dem Platz Bern eröffnet worden. Ich selbst habe mich &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=82">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollte ich erwähnen. Am 24. April 2010 habe ich den Jardin reserviert. Du weisst nicht was der Jardin ist. Dort war vor mehr als 30 Jahren die erste Disco auf dem Platz Bern eröffnet worden. Ich selbst habe mich da auch eine Zeitlang als DJ versucht und lasse jetzt &#8211; eben am 24. April &#8211; die alten Zeiten wieder aufleben. Wer also &#8211; von meinen Bekannten &#8211; Lust und Zeit hat dabei zu sein, melde sich doch bei mir.</p>
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		<title>Vancouver Olympic 2010 &#8211; 12</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 10:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich weiss &#8211; ich bin zwar ein halber Berner &#8211; aber wir haben es bereits bemerkt. Die olympischen Winterspiele 2010 sind vorbei. Nicht, dass ich bis heute im Freudentaumel über den &#8211; schliesslich glücklichen &#8211; Sieg der Kanadier über &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=79">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich weiss &#8211; ich bin zwar ein halber Berner &#8211; aber wir haben es bereits bemerkt. Die olympischen Winterspiele 2010 sind vorbei. Nicht, dass ich bis heute im Freudentaumel über den &#8211; schliesslich glücklichen &#8211; Sieg der Kanadier über die USA war &#8211; aber die Arbeitswelt, JetLag und die eine oder andere Freizeitaktivität haben mich in den letzten Tagen beschäftigt. So schliesse ich heute die olympischen Spiele ab. Was wir da erleben durften war einfach toll. Die Stimmung, die Leute, der Sport, die Stadt &#8211; einfach alles. Wirklich toll.</p>
<p>Und wie schon erwähnt: Kanada ist Eishockey Olympiasieger. Am letzten Sonntag waren wir &#8211; ein paar Eishockeykollegen, unser Nachbar Mike, Nic (mein Sohn) David und Tim (Söhne unserer Nachbarn) &#8211; in der Postfinance Arena und haben uns das Spiel begleitet durch Sparerips, Chicken Wings und Bier angeschaut. Sozusagen der krönende Abschluss der Spiele. Die Schlussfeier habe ich mir dann nicht mehr angeschaut, sondern bin ins Bett und habe gut geschlafen.</p>
<p>So &#8211; jetzt muss ich eine kleine Pause einschalten &#8211; Maloney steht an.</p>
<p>Nun sind also meine Berichte über Vancouver vorbei. An dieser Stelle soll es nun in den nächsten Jahren mit Geschichten die das Leben schrieb, Ansichten über alles was die Welt beschäftigt und anderen &#8220;wichtigen&#8221; Dingen weitergehen.</p>
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		<title>Vancouver Olympics 2010 &#8211; 11</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 05:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[24. Februar 2010 Das Leben hat mich wieder. Gemütlich mache ich mich auf den Weg in die Emmi. Nach einigen Gesprächen spüre ich bald einmal noch etwas Jet-Lag und bin dann relativ früh wieder aus dem Haus. Zu Hause gibt&#8217;s &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=77">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>24. Februar 2010</strong></p>
<p>Das Leben hat mich wieder. Gemütlich mache ich mich auf den Weg in die Emmi. Nach einigen Gesprächen spüre ich bald einmal noch etwas Jet-Lag und bin dann relativ früh wieder aus dem Haus.</p>
<p>Zu Hause gibt&#8217;s Abendessen &#8211; im Keller versteht sich. Olympia ist angesagt. Vor dem Schlafen gehen steht Schweiz &#8211; USA auf dem Programm. Die Schweizer zeigen vollen Einsatz, alle unterstützen Jonas Hiller im Tor. Schliesslich verlieren wir mit 2:0. Doch ein tolles Spiel mit einem schlussendlich richtigen Sieger geht zu Ende.</p>
<p>Mit diesem Spiel auch eine lange und erfolgreiche Ära von Trainer Ralph Krüger als Coach der Nationalmannschaft. Mit diesem Erfolg aufzuhören ist sicherlich eine Genugtuung nach den Angriffen seines neuen Bosses vor nicht ganz einem Jahr. Da kann er mit erhobenem Haupt nach Hause gehen. Mehr dazu später einmal.</p>
<p>Gegen Mitternacht bin ich dann im Bett.</p>
<p>Heute Nacht ist das Spiel der Spiele. Kanada &#8211; Russland: der Kommentator sagte gestern: wenn die Kanadier verlieren, finden unmittelbar danach die Schlussfeierlichkeiten der olympischen Spiele statt.  Da hat er nicht ganz unrecht.</p>
<p><strong>25. Februar 2010</strong></p>
<p>Um 6.00 bin ich wach &#8211; greife zum iPhone &#8211; lade die Olympia News &#8230;. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa &#8211; Kanada &#8211; Russland 7:3. Die Eishockeywelt ist in Ordnung. Das gibt einen super Tag heute!</p>
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		<title>Vancouver Olympics 2010 &#8211; 10</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[22. Februar 2010 Wie immer an Werktagen bin ich vor fünf Uhr wach. Warum an Werktagen, fragen sich vielleicht ein paar. Ganz einfach. Dann steht unser Nachbar auf, kommt aus dem Haus, startet seinen Truck und geht zurück ins Haus, &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=70">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>22. Februar 2010</strong></p>
<p>Wie immer an Werktagen bin ich vor fünf Uhr wach. Warum an Werktagen, fragen sich vielleicht ein paar. Ganz einfach. Dann steht unser Nachbar auf, kommt aus dem Haus, startet seinen Truck und geht zurück ins Haus, um zu warten bis es im Auto &#8220;nice and warm&#8221; ist. So auch heute.</p>
<p>Nachdem ich beschlossen habe, dass ich nicht mehr einschlafen kann, stehe ich auf. Packe den Rest ein und schon sitze ich wieder im Auto. Ich tuckere etwas in der Gegen herum und bin dann kurz vor sieben wieder in unserem Haus. Dort ist noch alles ruhig. Also nehme ich die vier Räder wieder unter den Hintern und mache mich auf den Weg zum Autovermieter. Dort gebe ich das Auto ab und eine halbe Stunde später bin ich zurück im Haus. Nun sind alle ausser Lucio wieder auf den Beinen. Bald ist auch er da und wir brechen auf zum Frühstücken. Am gleichen Ort wie vor zwei Tagen lassen wir es uns wieder gut gehen. Lucio will uns heute unbedingt einladen. Danke &#8211; das war sehr lieb von Dir.</p>
<p>Kurz nach elf sind wir wieder zurück bei Lucio. Jetzt gilt&#8217;s ernst. Das Gepäck auf den Scheidungsgrund (Pick-up) schmeissen, Lucio herzhaft umarmen und schon hat uns Rolf am Flughafen abgesetzt. Jetzt sind sie also vorbei &#8211; die zehn wunderschönen Tage in Vancouver. Wegen dem Streik &#8211; der nun doch nicht stattfinden soll &#8211; können wir zuerst nur bis Frankfurt einchecken. Nach einer weiteren Nachfrage am Lufthansa Schalter und dem herzhaften Einsatz einer netten Lady haben wir unsere Buchung bis nach Zürich im Sack und das Gepäck ist durchgecheckt bis Zürich. Vielleicht klappt ja der Flug nach Hause ohne weitere Schwierigkeiten.</p>
<p>Wir setzen uns in ein Restaurant vor einen Riesenbildschirm, schauen etwas Langlauf Verfolgung und bereiten uns geistig auf den Flug nach Hause vor &#8230;</p>
<p>to be continued, wenn wir wieder zu Hause sind.</p>
<p>Pünktlich &#8211; starten wir, fliegen wir und landen schliesslich in Frankfurt. Beim Start haben wir eine herrliche Sicht auf die Seen, Berge und Wälder  im Norden von Vancouver Richtung Whistler und Cypress. Dann ist herrscht das was in Kanada üblich ist. Riesig und meine wirklich riesige Flächen von Wädern und Seen. Wir haben Glück und jeder von uns hat zwei Sitze am Fenster für sich. Max schläft bald einmal und ein. Ich selbst versuche auch etwas zu schlafen und so auf zwei bis drei Stunden komme ich auch. Um etwas fünf Uhr Schweizer Zeit wache ich auf und schaue aus dem Fenster.</p>
<p><strong>23. Februar 2010</strong></p>
<p>Unter mir gleitet Island vorbei. Wahrscheinlich Reykjavik -herrliche Aussicht. Nach kurzer Zeit verschwinden die Inseln und die hell erleuchteten Orte wieder in der Finsternis der Nacht. Ich lese in meinem Roman weiter und geniesse den Flug. Bald fliegen wir über das verschneite Schottland, den Ärmelkanal und erreichen das Festland in der Nähe von Amsterdam. Ebenso pünktlich landen wir in Frankfurt. Nach einigem Geplänkel sind wir nun sicher, dass alle Gepäckstücke auf dem Weg nach Zürich sind. Wir sitzen noch etwas in der Wartehalle herum und werden schliesslich zum Flugzeug gebracht. Kaum in der Luft ertönt schon wieder das Signal zur Vorbereitung auf die Landung in Zürich. Heute scheint ja wirklich alles zu klappen. Das Gepäck ist da, der Zug fährt rechtzeitig ab &#8211; wow.  In Bern reicht es für eine kurze Verabschiedung von Max &#8211; und schon nehme ich den letzten Teil meiner Reise unter die Räder. In Münchenbuchsee werde ich von meiner lieben Frau Ruth abgeholt und husch sind wir zu Hause. Ich packe alles aus und so nach einer Stunde ist das meiste weggeräumt. Wir bereiten das Abendessen zu &#8211; unser Nachbar Pesche kommt zu uns und wir sitzen gemütlich zusammen. Nach dem Aufräumen geht&#8217;s ab in den Keller. Dort steht unsere Fernsehkiste. Was ist angesagt, was? Genau! Eishockey: Schweiz &#8211; Weissrussland. Danach ist bald Schluss und ein langer aber schöner Tag geht zu Ende. Die Schweiz ist im Eishockey im Viertelsfinal. Gut so.</p>
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		<title>Vancouver Olympics 2010 &#8211; 9</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[21. Februar 2010 Sonntag, der letzte Tag in Vancouver beginnt. Wir stehen gemütlich auf und nachdem sich alle um den Fernseher versammelt haben, machen wir uns auf den Weg zum Frühstück. Es ist immer wieder eindrücklich zu sehen, was für &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=66">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>21. Februar 2010</strong></p>
<p>Sonntag, der letzte Tag in Vancouver beginnt. Wir stehen gemütlich auf und nachdem sich alle um den Fernseher versammelt haben, machen wir uns auf den Weg zum Frühstück. Es ist immer wieder eindrücklich zu sehen, was für Leute aus einem so grossen Land, ein kurzer Weg ins nächste Restaurant bedeutet. Nach etwas 20 Minuten Fahrt sind wir in Steveston. Ein malerischer kleiner Ort direkt am Fraser River. Wir finden unser Restaurant. Überall dort, wo es besonders gut ist, muss man etwas warten. So auch hier. Max und ich nutzen die kurze Zeit, um uns im Hafen den Fischmarkt anzusehen. Dort entsteht dann die Idee: Heute Abend gibt&#8217;s Fisch. OK, OK &#8211; es zeugt nicht gerade von wahnsinniger Kreativität bei einem Fischmarkt an Fisch zu denken. Und doch &#8211; heute gibt&#8217;s Fisch.</p>
<p>Bald sind wir zurück beim Restaurant. Leider hat es nur einen vierer und einen zweier Tisch. Als wir uns hinsetzen wollen, machen uns unsere Tischnachbar das Angebot, den Tisch zu wechseln, damit wir sechs zusammen sitzen können. Das ist typisch für die Mentalität der Kanadier. Hier braucht man nicht einmal zu fragen, ob so etwas geht. Das kommt den Leuten einfach so in den Sinn. Das Essen ist wie erwartet sehr gut und mein Diätplan geht voll auf. Eier, Toast, Kartoffeln und Lachs &#8211; was will man mehr?</p>
<p>Vor der Abfahrt verabschieden sich Allan und Jane &#8211; sie fahren heute wieder zurück auf Vancovuer Island. Lucio und Rolf fahren nach Hause. Ich bringe Max nicht Brighouse zur Canada Line (er geht sich den Thriller USA &#8211; Kanada anschauen). Dort kann ich dann gleich meine zweite Portion Augentropfen abholen. Schliesslich ist noch etwas Einkaufen angesagt. Gemüse, Wein und Bier zum Fisch (den Fisch spendet Lucio aus den eigenen Tiefkühlbeständen). Zurück im Haus beginnen ich zu packen und bereite mich geistig auf das Spiel der Spiele vor. Das Bier ist kalt gestellt und nichts kann uns mehr von einer Bestätigung abhalten, dass Kanada die Hockeynation Nummer eins ist. Ausser die Amerikaner &#8230;</p>
<p>Das Spiel beginnt, wie es nicht beginnen sollte. 1:0 USA in der ersten Minute. Gegen Ende Drittel das 1:1 &#8211; endlich. Doch fast im Gegenzug das 2:1. Heute bleibt uns nichts erspart. Schliesslich gewinnen die Amerikaner mit 5:3 &#8211; eine Schmach für das ganze Land. Ausgerechnet gegen die USA. Da wäre eine &#8211; erneute &#8211; Niederlage gegen die Schweizerlis noch fast eher zu verkraften gewesen. Und jetzt müssen die Kanadier gegen die Deutschen in die Ausscheidung und würden dann (sofern sie gewinnen, was wieder einmal niemand bezweifeln möchte) auf die Russen treffen. Das wird dann richtig hart. Well &#8211; stecken wir das weg.</p>
<p>Zwischenzeitlich versuche ich immer wieder zu schauen, wie es unserem Flug nach Hause geht. Derjenige nach Frankfurt ist bestätigt und es gelingt mir dann sogar die Sitzplätze zu reservieren und die Boardingpässe per SMS zu erhalten. Der Flug nach Zürich ist noch ungewiss. Aber wenigsten scheinen wir den Sprung über den Teich morgen zu schaffen.</p>
<p>dem Spiel mache ich mich auf den Weg in die Küche. Max hat in der Zwischenzeit angekündigt, dass noch eine Medaillenfeier stattfindet und wir nicht warten sollen mit essen. Ich schmeisse den Fisch in den Ofen, rüste die Kartoffeln und das Gemüse. Wir dippen dann etwas mit Broccoli in einer Sauce herum, Lucio macht feinen italienischen Salate und dazu trinken wir die erste Hälfte des Weins. Dann &#8211; endlich &#8211; ist der Fisch fertig, die Kartoffeln bereit. Lucio hat sich noch ein paar Schrimps an einer scharfen Tomatensauce zubereitet. Nach diesem feinen Essen schauen wir uns noch den Schluss vom Curlingspiel China &#8211; Kanada an (sogar Rolf schaut jetzt zu). Danach ist natürlich wieder Hockey angesagt. Schweden &#8211; Finnland steht auf dem Programm. Lucio schläft schon etwas während dem Spiel und ich mache es ihm kurz nach dem Spiel nach.</p>
<p>One more night in Vancouver</p>
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		<title>Vancouver Olympics 2010 &#8211; 8</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 02:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20. Februar 2010 Kurz vor acht wache ich auf. Ich ziehe mich an und mache mich auf den Weg zum Autovermieter. Ich möchte heute und morgen noch etwas die Gegend unsicher machen und mir ein Auto mieten. Als ich zurück &#8230; <a href="http://www.gedankensplitter.ch/?p=61">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>20. Februar 2010</strong></p>
<p>Kurz vor acht wache ich auf. Ich ziehe mich an und mache mich auf den Weg zum Autovermieter. Ich möchte heute und morgen noch etwas die Gegend unsicher machen und mir ein Auto mieten. Als ich zurück im Haus von Lucio bin, ist schon Besuch dort. Allan (ein Sohn von Rolf, der auf Vancouver Island lebt) ist mit seiner Freundin gekommen. Wir machen uns gleich auf den Weg zum Frühstück. Endlich wieder einmal richtig kanadisch mit Eiern, Hamburger, gebratenen Kartoffeln und Toast.</p>
<p>Kaum zurück fahren wir nach Vancouver (Granville Island &#8211; dort ist das House of Switzerland) und landen später im Stanley Park. Dort spazieren wir kurz herum und sind dann kurze Zeit später wieder in Downtown Vancouver. In einem Restaurant essen wir eine Kleinigkeit und schauen das letzte Drittel Schweiz &#8211; Norwegen. Schade, heute läuft es nicht so gut. Und Jonas Hiller &#8211; macht den Fehler, den er immer wieder macht &#8211; schade. Doch im Penaltyschiessen gewinnen wir schliesslich. Und dann ist da noch unser &#8220;flüg &#8211; Simi &#8211; flüg&#8221; &#8211; wahnsinnig zu was für Leistungen sich der Simon Ammann hinreissen lässt, wenn Ueli der Bundesrat und Max dabei sind.</p>
<p>Nachdem ich die drei zu Hause abgesetzt habe, führt mich mein Weg in den Süden. Über Nebenstrassen gelange ich nach White Rock. Auf dem Weg komme ich an vielen wunderschönen Häusern &#8211; mit zum Teil &#8211; unheimlich schöner Aussicht auf das Meer &#8211; vorbei. Einfach herrlich an so einem Tag unterwegs zu sein.</p>
<p>Einen Parkplatz zu finden ist häufig nicht einfach. Wer mit mir unterwegs war, weiss jedoch, dass ich das nicht so ernst nehme, sondern einfach den scheinbar für mich reservierten Parkplatz nehme. So auch in White Rock. Ich biege auf den Parkplatz ein, der erste Platz ist frei &#8211; den nehme ich. Warum alle anderen immer so lange Runden drehen, weiss ich auch nicht.</p>
<p>In White Rock spaziere ich etwas umher und lande dann in Charlies Surf. Ich setze mich draussen hin und beginne zu schreiben. Wie immer hat es hier ein Wireless LAN und so kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen. Zwischenzeitlich stärke ich mich einem Steak Sandwich und dann schreibe ich wieder. Und jetzt bin ich up to date. Alles was ich noch anhängen kann &#8211; betrifft die Zukunft. Es ist dunkel geworden und ich freue mich auf den Blick auf Downtown Vancouver. Es gibt fast nichts Schöneres (zu sehen &#8211; versteht sich) als den Blick auf eine Grossstadt bei Nacht.</p>
<p>Für Gedankensplitter aus White Rock, Wernu the Goalie</p>
<p>Es ist also kurz vor acht Uhr morgens, wenn ich hier wieder weiter schreibe. Von White Rock bin ich gestern kurz nach sechs Uhr losgefahren mit der Absicht bald einmal zurück in Richmond zu sein. Max hatte sich auf etwas halb zehn angekündigt und die anderen waren alle aus zum Essen. Also habe ich eine Wernu-Kurve eingebaut. Auf der Autobahn hinein ins Gewühl, dann noch rasch nach Nord Vancouver, um eben den herrlichen Ausblick auf die Stadt zu geniessen. Ich bin mehr als eine Stunde in Nord Vancouver herumgekurvt &#8211; aber jeder Ort von dem aus man einen herrlichen Blick ergattern könnte, war durch ein Haus verdeckt. Verrückt, wie viele Häuser da stehen. Dann bin ich halt hinunter an die Küste, zur Lions Gate Bridge, zum Stanley Park und schliesslich kurz nach Mitternacht habe ich vor dem dunklen Haus in Richmond angehalten. So leise wie möglich bin ich ins Haus geschlichen und habe mich zufrieden hingelegt.</p>
<p>Noch zwei Nächte in Vancouver &#8230;</p>
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