Vancouver Olympics 2010 – 8

20. Februar 2010

Kurz vor acht wache ich auf. Ich ziehe mich an und mache mich auf den Weg zum Autovermieter. Ich möchte heute und morgen noch etwas die Gegend unsicher machen und mir ein Auto mieten. Als ich zurück im Haus von Lucio bin, ist schon Besuch dort. Allan (ein Sohn von Rolf, der auf Vancouver Island lebt) ist mit seiner Freundin gekommen. Wir machen uns gleich auf den Weg zum Frühstück. Endlich wieder einmal richtig kanadisch mit Eiern, Hamburger, gebratenen Kartoffeln und Toast.

Kaum zurück fahren wir nach Vancouver (Granville Island – dort ist das House of Switzerland) und landen später im Stanley Park. Dort spazieren wir kurz herum und sind dann kurze Zeit später wieder in Downtown Vancouver. In einem Restaurant essen wir eine Kleinigkeit und schauen das letzte Drittel Schweiz – Norwegen. Schade, heute läuft es nicht so gut. Und Jonas Hiller – macht den Fehler, den er immer wieder macht – schade. Doch im Penaltyschiessen gewinnen wir schliesslich. Und dann ist da noch unser “flüg – Simi – flüg” – wahnsinnig zu was für Leistungen sich der Simon Ammann hinreissen lässt, wenn Ueli der Bundesrat und Max dabei sind.

Nachdem ich die drei zu Hause abgesetzt habe, führt mich mein Weg in den Süden. Über Nebenstrassen gelange ich nach White Rock. Auf dem Weg komme ich an vielen wunderschönen Häusern – mit zum Teil – unheimlich schöner Aussicht auf das Meer – vorbei. Einfach herrlich an so einem Tag unterwegs zu sein.

Einen Parkplatz zu finden ist häufig nicht einfach. Wer mit mir unterwegs war, weiss jedoch, dass ich das nicht so ernst nehme, sondern einfach den scheinbar für mich reservierten Parkplatz nehme. So auch in White Rock. Ich biege auf den Parkplatz ein, der erste Platz ist frei – den nehme ich. Warum alle anderen immer so lange Runden drehen, weiss ich auch nicht.

In White Rock spaziere ich etwas umher und lande dann in Charlies Surf. Ich setze mich draussen hin und beginne zu schreiben. Wie immer hat es hier ein Wireless LAN und so kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen. Zwischenzeitlich stärke ich mich einem Steak Sandwich und dann schreibe ich wieder. Und jetzt bin ich up to date. Alles was ich noch anhängen kann – betrifft die Zukunft. Es ist dunkel geworden und ich freue mich auf den Blick auf Downtown Vancouver. Es gibt fast nichts Schöneres (zu sehen – versteht sich) als den Blick auf eine Grossstadt bei Nacht.

Für Gedankensplitter aus White Rock, Wernu the Goalie

Es ist also kurz vor acht Uhr morgens, wenn ich hier wieder weiter schreibe. Von White Rock bin ich gestern kurz nach sechs Uhr losgefahren mit der Absicht bald einmal zurück in Richmond zu sein. Max hatte sich auf etwas halb zehn angekündigt und die anderen waren alle aus zum Essen. Also habe ich eine Wernu-Kurve eingebaut. Auf der Autobahn hinein ins Gewühl, dann noch rasch nach Nord Vancouver, um eben den herrlichen Ausblick auf die Stadt zu geniessen. Ich bin mehr als eine Stunde in Nord Vancouver herumgekurvt – aber jeder Ort von dem aus man einen herrlichen Blick ergattern könnte, war durch ein Haus verdeckt. Verrückt, wie viele Häuser da stehen. Dann bin ich halt hinunter an die Küste, zur Lions Gate Bridge, zum Stanley Park und schliesslich kurz nach Mitternacht habe ich vor dem dunklen Haus in Richmond angehalten. So leise wie möglich bin ich ins Haus geschlichen und habe mich zufrieden hingelegt.

Noch zwei Nächte in Vancouver …

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Eine Antwort auf Vancouver Olympics 2010 – 8

  1. Dänu sagt:

    Ich frage mich schon ein bisschen, wie Du die jetzigen kulinarischen Höhenflüge dann in der Schweiz kompensieren willst…?

    Gruess us äm sunnige Bärner Oberland!

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